Datenschutz in München: warum ein externer Datenschutzbeauftragter sinnvoll ist

München ist einer der dichtesten Wirtschaftsstandorte Deutschlands – und damit einer der datenintensivsten. Vom Konzernsitz in Schwabing über den IT- und Medien-Mittelstand bis zur Steuerkanzlei in der Maxvorstadt, der Werbeagentur in Haidhausen oder der Zahnarztpraxis in Bogenhausen: Wer in München wirtschaftet, verarbeitet täglich personenbezogene Daten von Kunden, Patienten, Mandanten und Mitarbeitenden. Ein externer Datenschutzbeauftragter sorgt dafür, dass diese Verarbeitung den Anforderungen der DSGVO entspricht – ohne dass Sie internes Personal abstellen und langwierig fortbilden müssen.

Gerade die Münchner Branchenstruktur erhöht den Druck: Biotech- und Forschungsunternehmen rund um Martinsried und Großhadern verarbeiten Gesundheits- und Studiendaten, also besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO. Kanzleien und Praxen unterliegen zusätzlich Berufsgeheimnissen. Software- und Marketing-Firmen im Werksviertel oder im Münchner Osten arbeiten mit umfangreichen Profil- und Tracking-Daten. In all diesen Fällen ist Datenschutz keine Formalie, sondern Teil des Geschäftsmodells.

Wann ein Datenschutzbeauftragter Pflicht ist

Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist nach Art. 37 DSGVO in Verbindung mit § 38 BDSG verpflichtend, unter anderem wenn:

  • in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind (§ 38 BDSG),
  • die Kerntätigkeit in einer umfangreichen, regelmäßigen und systematischen Überwachung von Personen besteht (Art. 37 Abs. 1 lit. b DSGVO),
  • besondere Kategorien personenbezogener Daten – etwa Gesundheits-, Religions- oder biometrische Daten – umfangreich verarbeitet werden (Art. 37 Abs. 1 lit. c DSGVO).

Die Pflicht trifft kleine Münchner Praxen ebenso wie wachsende Startups, sobald die Schwelle überschritten ist. Auch ohne gesetzliche Pflicht bestellen viele Unternehmen freiwillig einen Datenschutzbeauftragten, um Haftungsrisiken zu senken und gegenüber Geschäftspartnern und Auftraggebern belegbar konform zu sein – ein Argument, das im Münchner B2B-Umfeld mit seinen vielen Auftragsverarbeitungs-Verhältnissen zunehmend an Gewicht gewinnt.

So läuft die externe Bestellung ab

Der Einstieg ist unkompliziert. Nach einem kostenfreien Erstgespräch verschaffen wir uns einen Überblick über Ihre Verarbeitungstätigkeiten, bestehende Verträge und technische Systeme. Anschließend werden wir formal zum externen Datenschutzbeauftragten bestellt und der zuständigen Aufsichtsbehörde – in Bayern dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) in Ansbach für den nicht-öffentlichen Bereich – gemeldet. Danach übernehmen wir laufend: Aufbau und Pflege des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten, Prüfung von Auftragsverarbeitungsverträgen, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Schulung Ihres Teams sowie die Rolle als Ansprechpartner für Betroffene und Behörde.

Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?

Die Jahreskosten richten sich nach Unternehmensgröße, Branche und Komplexität der Datenverarbeitung. Für kleinere Münchner Betriebe und Praxen bewegen sie sich erfahrungsgemäß im niedrigen vierstelligen Bereich pro Jahr, bei größeren oder besonders datenintensiven Unternehmen entsprechend höher. Ein externes Mandat ist dabei in aller Regel deutlich günstiger als eine intern bestellte, freizustellende und fortzubildende Fachkraft. Ein konkretes Festpreis-Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch – ohne versteckte Posten.

Warum max2-consulting

Peter Fürsicht ist zertifizierter externer Datenschutzbeauftragter. Der entscheidende Unterschied: Bei max2-consulting kommen juristisches Datenschutz-Know-how und technische WordPress- und Web-Kompetenz aus einer Hand. Viele Datenschutzverstöße entstehen nicht auf dem Papier, sondern in der Technik – beim Cookie-Banner, beim eingebundenen Tracking, bei Fonts und Plugins. Wer beides beherrscht, schließt diese Lücke, statt sie nur zu dokumentieren. Unsere Tätigkeit ist zudem durch eine Versicherung mit hoher Deckungssumme abgesichert.

Hinzu kommt die Nähe: Unser Sitz in Germering liegt direkt vor den Toren Münchens, über die S-Bahn-Linien S8 und über die A96 in wenigen Minuten erreichbar. Termine vor Ort, persönliche Erreichbarkeit und Kenntnis der regionalen Wirtschaft sind damit keine Floskel, sondern gelebter Alltag – ein Vorteil gegenüber anonymen Online-Diensten ohne festen Ansprechpartner.

Erstgespräch vereinbaren

Sie sind unsicher, ob Ihr Münchner Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss oder ob Ihre Datenschutz-Dokumentation den aktuellen Anforderungen genügt? Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Ihre Pflichtlage und zeigen die nächsten Schritte auf. Rufen Sie uns an unter +49 (0)89 2351 5690 oder schreiben Sie an info@max2-consulting.de.

Häufige Fragen

Welche Aufsichtsbehörde ist für meinen Datenschutz in München zuständig?

Für nicht-öffentliche Stellen – also Unternehmen, Praxen, Kanzleien und Vereine – in München und ganz Bayern ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) mit Sitz in Ansbach zuständig. Die Meldung Ihres bestellten Datenschutzbeauftragten erfolgt an diese Behörde; wir übernehmen das im Rahmen der Bestellung für Sie.

Muss mein Münchner Startup schon einen Datenschutzbeauftragten bestellen?

Das hängt von der Personenzahl und der Art der Verarbeitung ab. Sobald in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit automatisierter Datenverarbeitung beschäftigt sind, besteht nach § 38 BDSG die Pflicht. Verarbeiten Sie besondere Kategorien von Daten oder überwachen Sie Personen systematisch, kann die Pflicht nach Art. 37 DSGVO bereits früher greifen. Im Erstgespräch prüfen wir Ihre konkrete Lage – gerade bei schnell wachsenden Münchner Startups lohnt der frühe Blick.

Kommen Sie für Termine auch nach München vor Ort?

Ja. Unser Sitz in Germering liegt unmittelbar westlich von München und ist über S-Bahn und A96 in wenigen Minuten erreichbar. Vor-Ort-Termine in München sind daher problemlos möglich, etwa für die Erstaufnahme, Schulungen oder Prüfungen. Vieles lässt sich zusätzlich effizient remote abwickeln.

Warum ein externer statt eines internen Datenschutzbeauftragten für mein Unternehmen in München?

Ein externer Datenschutzbeauftragter bringt aktuelles Fachwissen mit, ohne dass Sie eigenes Personal freistellen, schulen und gegen Abberufung schützen müssen. Sie vermeiden Interessenkonflikte und tragen das fachliche Haftungsrisiko nicht selbst. Bei max2-consulting kommt die Kombination aus rechtlichem und technischem Know-how hinzu – im technikgetriebenen Münchner Markt ein konkreter Vorteil.

Weiterführende Links: DSB Dachau · DSB Germering · DSB Freising · DSB Erding

Externer Datenschutzbeauftragter in Ihrer Region

Wir betreuen Unternehmen an folgenden Standorten: