Wer in Landsberg am Lech einen externen Datenschutzbeauftragten braucht
Landsberg am Lech ist ein Wirtschaftsstandort mit eigenem Charakter: solider Mittelstand entlang der Lech-Achse, viel inhabergeführtes Handwerk, produzierendes Gewerbe in den Gewerbegebieten Richtung Penzing und Kaufering, dazu Tourismus rund um die historische Altstadt, Gastronomie und Gesundheitsberufe. So unterschiedlich diese Betriebe sind, sie teilen ein Thema: Sie verarbeiten täglich personenbezogene Daten – Kunden- und Patientendaten, Mitarbeiterunterlagen, Buchungen, Online-Anfragen über die Website, Newsletter und Bewerbungen. Sobald diese Verarbeitung ein gewisses Maß erreicht, schreibt der Gesetzgeber einen Datenschutzbeauftragten (DSB) vor.
Für viele Unternehmen in Landsberg ist ein externer Datenschutzbeauftragter die praktikablere Lösung: kein interner Mitarbeiter muss freigestellt, geschult und mit Sonderkündigungsschutz ausgestattet werden. Stattdessen kommt das Know-how von außen – unabhängig, weisungsfrei und ohne Interessenkonflikt.
Wann ist ein Datenschutzbeauftragter Pflicht?
Die rechtliche Grundlage liefern Art. 37 DSGVO (gültig seit dem 25.05.2018) und § 38 BDSG. Vereinfacht gilt die Benennungspflicht, wenn:
- in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten befasst sind (§ 38 BDSG),
- besondere Kategorien von Daten (z. B. Gesundheitsdaten – relevant für Arztpraxen, Pflege, Physiotherapie im Landsberger Raum) in größerem Umfang verarbeitet werden,
- die Kerntätigkeit eine umfangreiche, regelmäßige und systematische Überwachung von Personen erfordert.
Auch ohne gesetzliche Pflicht kann die freiwillige Benennung sinnvoll sein – sie schafft klare Verantwortlichkeiten und ein verlässliches Datenschutz-Niveau gegenüber Kunden und Aufsichtsbehörde (in Bayern das BayLDA in Ansbach).
So läuft die externe Bestellung ab
Der Weg zum externen DSB ist überschaubar und in wenigen Schritten erledigt:
- Erstgespräch: kostenfrei und unverbindlich klären wir Branche, Mitarbeiterzahl und Verarbeitungssituation.
- Bestandsaufnahme: Sichtung Ihrer Verarbeitungen, Website, Systeme und vorhandenen Dokumente.
- Bestellung & Meldung: formale Benennung und Meldung der Kontaktdaten an das BayLDA.
- Aufbau: Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, technisch-organisatorische Maßnahmen, Auftragsverarbeitungsverträge, Mitarbeitersensibilisierung.
- Laufende Betreuung: Ansprechpartner für Behörden und Betroffene, regelmäßige Prüfung, Reaktion auf Datenpannen.
Was kostet ein externer DSB im Jahr?
Die Kosten hängen von Unternehmensgröße, Branche und Komplexität der Verarbeitungen ab. Für kleinere und mittlere Betriebe im Raum Landsberg bewegt sich die jährliche Pauschale je nach Aufwand typischerweise im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich – meist deutlich günstiger als eine interne Lösung mit Schulung, Freistellung und Haftungsrisiko. Ein konkretes, transparentes Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch, in dem wir Ihren tatsächlichen Bedarf gemeinsam einschätzen. Keine Pauschalversprechen ins Blaue.
Warum max2-consulting – Recht und Technik aus einer Hand
Der entscheidende Unterschied: Peter Fürsicht ist zertifizierter externer Datenschutzbeauftragter und bringt zugleich tiefe technische WordPress- und Web-Kompetenz mit. Das bedeutet für Sie: Wir beraten nicht nur rechtlich, sondern setzen die nötigen Anpassungen – etwa am Cookie-Banner, an Kontaktformularen, Tracking oder der Datenschutzerklärung Ihrer Website – direkt selbst um. Die meisten externen DSBs können entweder das eine oder das andere; hier kommt beides aus einer Hand, ohne Reibungsverluste zwischen Jurist und Webagentur.
Hinzu kommt: Unsere Tätigkeit ist durch eine Berufshaftpflicht mit hoher Deckungssumme abgesichert – ein Sicherheitsfaktor, den nicht jeder Anbieter vorweisen kann.
Nähe zur Region zählt
Unser Sitz ist in Germering, gut 40 Kilometer östlich von Landsberg über die A96. Diese Nähe im westlichen Münchner Speckgürtel-Rand bedeutet kurze Wege: Termine vor Ort in Ihrem Betrieb sind problemlos möglich, vieles lässt sich aber auch effizient digital regeln. So bleibt der Datenschutz für Sie ein gut betreutes Randthema – und kein Dauerstress.
Datenschutz für Lech-Achse in Landsberg am Lech
Landsberg am Lech ist als Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises wirtschaftliches Bindeglied der Lech-Achse zwischen Augsburg und dem Allgäu. Die Wirtschaft der Region ist stark geprägt von inhabergeführtem Handwerk, mittelständischem Maschinen- und Anlagenbau sowie einer dichten Arztpraxen-Landschaft. Gerade für diese Branchen ist die DSGVO in den vergangenen Jahren zum praktischen Risiko geworden: Praxisverwaltungssysteme, patientenbezogene Verarbeitung nach Art. 9 DSGVO und Auftragsverarbeitungsverträge mit IT-Dienstleistern (Art. 28 DSGVO) erzeugen handfesten Dokumentationsdruck.
Im Handwerk am Lech — von der Schreinerei über die Metzgerei bis zur Kfz-Werkstatt — sind es vor allem die kleinen Verarbeitungsgänge, die Aufsichtsbeamte aufmerksam sehen: Mitarbeiter-Zeiterfassung, Videoüberwachung in Werkstatt und Hof, Bewerberdaten nach Bewerbungsende (Art. 5 Abs. 1 lit. e, f DSGVO), Newsletter-Anmeldungen ohne saubere Einwilligungsdokumentation. Wer hier nur auf Plausibilität setzt, riskiert Bußgelder nach Art. 83 DSGVO.
Für Arztpraxen in Landsberg kommt die besondere Sensibilität des Gesundheitsdaten-Bereichs hinzu: Art. 9 Abs. 1 DSGVO verbietet die Verarbeitung von Gesundheitsdaten grundsätzlich und lässt sie nur unter strengen Ausnahmetatbeständen (Abs. 2 lit. h) zu. Die BayLDA prüft bei Praxis-Audits typischerweise TOM nach Art. 32 DSGVO, die AVV-Kette mit Praxisverwaltung und Labor, die Löschkonzepte für Patientenkarten und die Informationspflichten nach Art. 13/14 DSGVO. max2 unterstützt Lech-Achse-Betriebe mit praxisnaher DSB-Betreuung, die genau diese lokalen Risikomuster aufgreift — vom AVV-Check bis zur vertretungsweisen Beantwortung eines BayLDA-Auskunftsersuchens.
Zuständige Datenschutz-Aufsichtsbehörde
Für Unternehmen, Praxen und Handwerksbetriebe in Landsberg am Lech ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) in Ansbach die zuständige Aufsichtsbehörde. Das BayLDA überwacht die DSGVO-Einhaltung im nicht-öffentlichen Bereich in ganz Bayern und ist damit erster Ansprechpartner bei Meldung von Datenschutzverletzungen (Art. 33 DSGVO), Beschwerden oder Audit-Anfragen. Offizielle Website: https://www.lda.bayern.de/de/. max2 übernimmt im Mandatsfall die Kommunikation mit dem BayLDA, bereitet Auskunftsersuchen (Art. 58 DSGVO) vor und vertritt Ihren Betrieb gegenüber der Behörde — sachlich, lückenlos dokumentiert und ohne unnecessary escalation.
Häufige Fragen — DSB für Lech-Achse in Landsberg am Lech
Muss eine Landsberger Handwerksfirma die Videoüberwachung im Werkstatt-Hof beim BayLDA anmelden?
Eine generelle Anmeldepflicht beim BayLDA gibt es nicht. Videoüberwachung ist aber ein verarbeitungsbezogener Vorgang nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und muss in das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO) aufgenommen werden. Die BayLDA prüft im Audit-Fall die Verhältnismäßigkeit (Betroffenenrechte nach Art. 12–15 DSGVO, Kennzeichnungspflicht nach § 6a BDSG-Parallele im BayDSG ⚠ sinngemäß) und die Löschfrist. max2 richtet die Dokumentation so ein, dass eine Auskunft der Behörde ohne Nachbesserung beantwortet werden kann.
Was fordert die BayLDA bei Arztpraxen zur Aufbewahrung von Logfiles im Praxisverwaltungssystem?
Logfiles unterliegen den allgemeinen Aufbewahrungs- und Löschpflichten: nach Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO (Datenminimierung, Speicherbegrenzung) dürfen sie nur so lange aufbewahrt werden, wie der Zweck es erfordert. Für Zugriffs-Logs auf Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO) ist eine kurze, dokumentierte Löschfrist (häufig 6–12 Monate ⚖ im Einzelfall prüfen) üblich. Steueraufbewahrungsfristen (§ 147 AO) greifen nur für Buchführungsdaten, nicht für reine Zugriffs-Logs. Wir helfen, eine praxistaugliche Logfile-Richtlinie zu formulieren, die der BayLDA im Audit nicht beanstandet.
Braucht ein Mittelständler an der Lech-Achse einen externen DSB, wenn er unter 20 Mitarbeiter hat?
Die DSGVO kennt keine starre Mitarbeitergrenze für die DSB-Bestellung. Art. 37 Abs. 1 DSGVO fordert einen Datenschutzbeauftragten, wenn die Kerntätigkeit extensive Verarbeitung personenbezogener Daten erfordert — unabhängig von der Betriebsgröße. Für Arztpraxen (Art. 9-Daten) ist die Bestellung de facto Pflicht; für Handwerk und Mittelstand kommt es auf die Verarbeitungstiefe an (Bewerberdaten, Videoüberwachung, Mitarbeiter-Zeiterfassung). Ein externer DSB ist hier oft wirtschaftlicher als eine interne Lösung, weil keine eigene Freistellung und Fortbildung nötig ist. max2 übernimmt diese Rolle vertraglich nach Art. 37 Abs. 7 DSGVO mit Meldung ans BayLDA-Meldeportal.
Fallbeispiel aus Landsberg am Lech (anonymisiert)
Ein mittelständischer Handwerksbetrieb an der Lech-Achse (ca. 45 Mitarbeitende, inhabergeführt, Bereich Metall- und Anlagenbau) meldete sich bei max2, nachdem das BayLDA ein Auskunftsersuchen nach Art. 58 Abs. 1 DSGVO gestellt hatte. Anlass war eine Beschwerde einer ehemaligen Bewerberin, deren Bewerbungsunterlagen länger als zwölf Monate nach Abschluss des Verfahrens noch im CRM vorgehalten worden waren. Im Rahmen der Vertretung stellten wir fest, dass neben der fehlerhaften Löschpraxis auch der AVV mit dem HR-Dienstleister (Art. 28 DSGVO) veraltet und die Videoüberwachung im Werkstatt-Hof nicht im Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO erfasst war. max2 erstellte ein nachgezogenes TOM-Konzept (Art. 32 DSGVO), erneuerte die AVV-Kette und beantwortete das Auskunftsersuchen frist- und formgerecht. Die Behörde sah von einem Bußgeld ab und stellte das Verfahren mit einer Auflage zur Nachbesserung ein. Der Fall zeigt, dass eine präventive DSB-Betreuung deutlich günstiger ist als eine reaktive nach behördlichem Kontakt.
Unverbindliches Erstgespräch
Lassen Sie uns klären, ob und in welchem Umfang Sie einen externen Datenschutzbeauftragten benötigen. Rufen Sie an unter +49 (0)89 2351 5690 oder schreiben Sie an info@max2-consulting.de. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
Häufige Fragen
Lesen Sie hier:
Muss mein Handwerksbetrieb in Landsberg am Lech einen Datenschutzbeauftragten benennen?
Das hängt vor allem von der Zahl der Personen ab, die ständig mit automatisierter Datenverarbeitung befasst sind. Liegt diese in der Regel bei 20 oder mehr (§ 38 BDSG), besteht Benennungspflicht. Aber auch kleinere Betriebe sollten ihren Datenschutz sauber aufstellen – im kostenfreien Erstgespräch klären wir Ihre konkrete Situation.
Wir sind eine Arztpraxis im Raum Landsberg – brauchen wir einen DSB?
Praxen verarbeiten Gesundheitsdaten, also besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Werden diese in größerem Umfang verarbeitet, greift die Benennungspflicht oft schon unterhalb der 20-Personen-Grenze. Für Gesundheitsberufe ist ein externer DSB daher in den meisten Fällen empfehlenswert.
Kommen Sie für Termine nach Landsberg am Lech vor Ort?
Ja. Unser Sitz in Germering liegt rund 40 km von Landsberg entfernt, über die A96 schnell erreichbar. Vor-Ort-Termine in Ihrem Betrieb sind problemlos möglich; viele Abstimmungen lassen sich aber auch effizient digital erledigen.
Was unterscheidet max2 von anderen externen Datenschutzbeauftragten?
Wir vereinen zertifiziertes juristisches Datenschutz-Know-how mit technischer WordPress- und Web-Kompetenz – nötige Anpassungen an Ihrer Website setzen wir direkt selbst um, statt sie an eine Agentur weiterzureichen. Zusätzlich ist unsere Tätigkeit durch eine Versicherung mit hoher Deckungssumme abgesichert.
Weiterführende Links: DSB Landshut
Externer Datenschutzbeauftragter in Ihrer Region
Wir betreuen Unternehmen an folgenden Standorten:
- Externer Datenschutzbeauftragter München
- Externer Datenschutzbeauftragter Stuttgart
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